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Wecker - Keinen auf der Stecke lassen

Keinen auf der Stecke lassen

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Er l?uft wieder: Manfred Boldt besiegte den Knochenmarkkrebs. Zum Dank organisiert er einen Spendenlauf f?r Krebskranke.                                                       Bild: Zuidema

Manfred Boldt besiegte den Krebs. Mit einem Spendenlauf zugunsten der Palliativ-Versorgung will er den Menschen helfen, die nicht so viel Gl?ck haben.
Von Doris Zuidema

KREIS LEER. Manfred Boldt hatte stets alles im Griff. Sein Tagesablauf war geregelt, er lebte gesund und vegetarisch, in seinem Garten hatten Grashalme, die durch Ritzen wachsen wollten, keine Chance. Neben Arbeit und Familie spielte der Laufsport eine wichtige Rolle in seinem Leben. Er lief nicht nur Marathons, sondern auch 100 Kilometer- und 24-Stunden-L?ufe. Manfred Boldt war ein K?mpfer und noch vor drei Jahren zutiefst ?berzeugt: ?Wie mein Leben verl?uft, bestimme ich selbst."
Ein K?mpfer ist Manfred Boldt heute erst recht. Aber jetzt sagt er S?tze wie: ?Was mit mir geschieht, ist mir in die Wiege gelegt worden" oder ?Grashalme in Ritzen interessieren mich nicht." Der Marathonl?ufer hat einen langen - seinen schwersten - Lauf zur?ckgelegt. Er hat gegen Knochenmarkkrebs gek?mpft und gewonnen. Als Manfred Boldt im August 2006 bei einem Marathonlauf eine Knacks im R?cken sp?rte, dachte er zun?chst an einen Bandscheibenvorfall. Mehrmonatige Arztbesuche ergaben kein Ergebnis. Erst im Januar 2007 erfuhr Boldt von einem Onkologen: ?Sie haben Knochenmarkkrebs. Am besten, Sie reichen die Rente ein."
Manfred Boldt hatte das Gef?hl, er falle in ein riesiges Loch. Doch dann begann er zu k?mpfen. ?Ich wollte am Ende des Weges als Sieger ins Ziel gehen." Der Weg war schwer: Che-mo von Januar bis Mai, um den Tumor zu bek?mpfen. Anschlie?end wurden ihm im Klinikum Oldenburg Stammzellen entnommen, gereinigt, eingefroren und abgewartet, ob sie sich vermehren, dieser wurde Immunsystem heruntergefahren, ?Ich durfte nur noch Eingepacktes essen", schildert er. Als schlimm empfand der L?ufer das wochenlange Eingesperrtsein im Krankenzimmer. Am 13. Juli 2007 stand fest: Boldts K?rper hatte die Stammzellen angenommen.?Das ist mein zweiter Geburtstag", sagt Boldt. Und deshalb findet der Logabirumer Spenden-Lauf unter dem Motto ?Komm mit auf die Strecke" auch  im Juli statt. Den hat Boldt im vergangenen Jahr erstmals organisiert 350 L?ufer und Walker hatten ?ber verschiedene Distanzen mitgemacht, 3550 Euro wurden gespendet und komplett an den Verein zur F?rderung der onkologischen Palliativ-Versorgung in Moormerland ?bergeben. An diesen Verein geht das Geld auch beim zweiten Spenden-Lauf in diesem Jahr, der am Sonnabend, 25. Juli, um 15 Uhr startet. ?Das Geld wird verwendet, um Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu helfen, beispielsweise durch Musik- oder Maltherapie oder Onko-Walking. ?Ich m?chte gerne den Menschen helfen, die nicht so viel Gl?ck haben wie ich", sagt Boldt.

 


?Ich m?chte gerne den Menschen helfen, die nicht so viel Gl?ck haben wie ich"
Manfred Boldt


 

Logabirumer Spendenauf am 25. Juli

Am Sonnabend, 25. Juli, findet der Logabirumer Spenden-Lauf zugunsten des Vereins zur F?derung der onkologischen Palliativ-Versorgung statt.

L?ufer k?nnen zwischen zwei Strecken w?hlen: 10,6 Kilometer oder 5,3 Kilometer. Jugendliche, Sch?ler und Walker oder Nordic Walker k?nnen sich ?ber eine Distanz von 5,3 Kilometern anmelden. Gestartet wird um 15 Uhr (10,6 Kilometer) und um 15.10 Uhr (5,3 Kilometer). Startgeld: sieben Euro.

Voranmeldungen bis 27. Juni bei Manfred Boldt, Telefon 04950 ?der im Internet unter www.spendenlauf.fortuna-logabirum.de. Nachmeldungen bis eine Stunde vor dem Lauf.

Der Spendenlauf wurde im vergangenen Jahr erstmals veranstaltet. 2008 nahmen 350 L?ufer teil. 3350 Euro konnte an den Verein f?r Palliativ-Versorgung ?bergeben werden.

Der Verein zur onkologischen Palliativ-Versorgung mit Sitz in Moor-merland versucht, unter anderem durch Gespr?chs- und Therapieangebote kranken Menschen ihren letzten Lebensweg zu erleichtern.

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