Spendenlauf-News

OZ - Spendenlaeufer machen Therapien moeglich

Leer, Rheiderland
05. Juli

Spendenläufer machen Therapien möglich

Hilfe Der Erlös der Sportveranstaltung am 27. Juli in Logabirum kommt Krebskranken zugute

http://www.oz-online.de/media/printartikelimage/536753Alicja Stepien (Onkologische Schwerpunktpraxis in Leer), Krebspatientin Karin Mudder-Ebbenga und die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann rührten die Werbetrommel für den Spendenlauf in Logabirum – im Hintergrund ein Bild, das in der Kunsttherapie gemalt wurde. Bild: Behrendt
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Von Edgar Behrendt
Schirmherrin Gitta Connemann und Patientin Karin Mudder-Ebbenga erklärten, wofür das Geld eingesetzt wird.
Der Spendenlauf

Treffpunkt für den Spendenlauf am 27. Juli ist die Sporthalle von Fortuna Logabirum an der Feldstraße. Die Startzeiten sind: um 14.30 Uhr für die Walker (fünf Kilometer), um 14.45 Uhr für die Bambini sowie um 15.15 Uhr für den Fünf-Kilometer-Lauf und um 15.35 Uhr für den Zehn-Kilometer-Lauf. Die Startnummern werden ab 12.30 Uhr an der Sporthalle ausgegeben. Anmeldungen sind bis zum Vorabend um 20 Uhr über die Homepage von Fortuna Logabirum oder am Lauftag bis 14 Uhr möglich.

Das Startgeld beträgt 8,50 Euro (ohne Shirt fünf Euro). Überweisungen gehen an die Sparkasse Leer-Wittmund, Kontonummer 556555.

Leer - Der Lauftreff von Fortuna Logabirum startet am Sonnabend, 27. Juli, seinen sechsten Spendenlauf zugunsten des Vereins zur Förderung der onkologischen Palliativ-Versorgung. Schirmherrin ist die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, die gestern gemeinsam mit Krebspatientin Karin Mudder-Ebbenga aus Emden die Werbetrommel rührte.

Mit den Einnahmen aus Teilnahmegebühren, Spenden und Sponsorengeldern – beim letzten Lauf waren es 5800 Euro – wird über die Onkologische Schwerpunktpraxis in Leer die psychologische Begleitung von Krebskranken in Verbindung mit Kunsttherapien finanziert. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die unabhängig von der Chemo- oder Strahlentherapie angebotene Hilfe nur zum Teil. Dabei spiele sie eine sehr große Rolle, betonte Connemann, die bedauerte, dass Krebs nach wie vor ein Tabuthema in Deutschland sei.

Viele Patienten würden sich durch das Auseinandersetzen mit Kunst öffnen. Beispielsweise lasse sich ihr seelisches Befinden daran erkennen, wie sie Bilder interpretierten, erklärte die Politikerin aus Leer. Mudder-Ebbenga, die 2008 während einer Schwangerschaft von ihrer Brustkrebserkrankung erfuhr, hat ihr seelisches Leid anders verarbeitet: „Ich konnte das nicht in mich reinfressen und habe darüber geredet.“ Für diejenigen, die diese Kraft nicht hätten, sei die therapeutische Hilfe der bessere Weg. Für sie sei es eine Alternative, „ihr Seelenleben zu Papier zu bringen“, sagte die 42-Jährige, die sich mittlerweile auf einem „guten Weg“ befindet und Mutter eines gesunden Jungen ist. Die Emderin, die „von meiner Familie aufgefangen wurde“, hält den Austausch während der Krankheit für enorm hilfreich.

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